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Beispiel

StockAtelier: geführte Tour durch eine generierte Anwendung zur Lagerverwaltung

StockAtelier ist ein repräsentatives Beispiel dafür, was eine Blueprint-Maker-Generierung für ein Werkstattlager hervorbringt — eine fiktive Anwendung mit neutralem Namen, Bildschirm für Bildschirm beschrieben, kein Screenshot einer Kundenanwendung. Die Tour geht von der eingereichten Beschreibung aus und folgt dem Ergebnis bis zum Dashboard.

Die ursprüngliche Beschreibung

« Ich betreibe eine Werkstatt für die Reparatur von Gartengeräten. Ich verwalte ein Ersatzteillager: Jeder Artikel hat eine Referenz, einen Einkaufspreis und einen Meldebestand und ist einem Lieferanten zugeordnet. Der Bestand wächst durch Zugänge, wenn eine Lieferantenbestellung eintrifft, und sinkt durch Abgänge, wenn ein Teil in eine Reparatur geht. Ich möchte den Gesamtwert des Lagers, die Artikel unter dem Meldebestand und die Bewegungen des Monats sehen. »

Der vor der Generierung geprüfte Plan

Bevor eine einzige Zeile geschrieben wird, übersetzt Blueprint Maker diese Beschreibung in einen Plan, den man prüft und freigibt. Für StockAtelier passt der vorgeschlagene Plan auf einen Bildschirm: vier Entitäten — Artikel, Lieferant, Lagerbewegung, Lieferantenbestellung — und ihre Verknüpfungen: Ein Artikel gehört zu einem Lieferanten, eine Bewegung betrifft einen Artikel, eine Bestellung fasst Artikelpositionen zusammen.

Die aus dem Text abgeleiteten Status erscheinen ebenfalls im Plan: Die Bewegung ist ein Zugang oder ein Abgang; die Lieferantenbestellung durchläuft Entwurf, gesendet, erhalten. Die drei geforderten Kennzahlen (Lagerwert, Artikel unter Meldebestand, Bewegungen des Monats) stehen schwarz auf weiß da. Fehlt etwas oder ist etwas zu viel, korrigiert man es hier — was generiert wird, ist das, was angekündigt wurde.

  • Entitäten: Artikel, Lieferant, Lagerbewegung, Lieferantenbestellung
  • Beziehungen: Artikel → Lieferant; Bewegung → Artikel; Bestellposition → Artikel
  • Status: Zugang / Abgang; Entwurf / gesendet / erhalten
  • Kennzahlen: Lagerwert, Artikel unter Meldebestand, Bewegungen über 30 Tage

Die Navigation: ein Bereich pro Entität

Die generierte Anwendung öffnet mit einer schlichten Seitenleiste: Dashboard, Artikel, Lieferanten, Bewegungen, Bestellungen. Jeder Bereich führt zu einer Liste — keine Tabellenkalkulation, eine echte Anwendungsliste: Suchfeld oben, mit einem Klick sortierbare Spalten, Seitennummerierung.

Die Artikelliste zeigt die Referenz, den Namen, den Lieferanten, die Lagermenge, den rechtsbündigen Einkaufspreis im Währungsformat und den Meldebestand. Ein Artikel, der unter seinen Meldebestand gerutscht ist, fällt sofort auf. Bei den Bewegungen bringen ein Filter nach Typ (Zugang / Abgang) und die Sortierung nach Datum den Verlauf mit zwei Klicks zurück.

Die Artikelakte, mit ihrem Verlauf

Ein Klick auf „Riemen GX-390“ öffnet seine Akte: Referenz, Lieferant (anklickbar, er führt zur Lieferantenakte), Einkaufspreis, Lagermenge, Meldebestand. Darunter kommt der Teil, der gegenüber der Tabellenkalkulation alles verändert: der Bewegungsverlauf DIESES Artikels als datierte Tabelle — 12. März, Zugang von 20 Einheiten beim Eingang der Bestellung CF-2024-018; 27. März, Abgang von 2 Einheiten.

Diese Verknüpfung ist nicht kosmetisch: Sie stammt aus der generierten relationalen Datenbank. Den Artikel umzubenennen benennt ihn überall um, und die angezeigte Menge ergibt sich aus den Bewegungen — nichts wird von Hand abgeschrieben.

Die Erfassung einer Lagerbewegung

Das Formular „Neue Bewegung“ ist kurz, weil die Struktur die Arbeit macht: Der Artikel wird aus einem Dropdown gewählt (keine von Hand eingetippte Referenz, also kein Tippfehler), der Typ ist eine Auswahl Zugang / Abgang, die Menge ist ein Zahlenfeld, das Datum ist mit heute vorausgefüllt, ein Kommentarfeld nimmt den Kontext auf („Reparatur Rasenmäher Herr Bernard“).

Beim Speichern spiegeln die Bewegungsliste, die Artikelakte und das Dashboard die Erfassung — es ist dieselbe Datenbank für alle Bildschirme.

Das Dashboard: die Zahlen des Pitchs, in der Datenbank berechnet

Das Dashboard übernimmt genau die in der Beschreibung geforderten Kennzahlen: den Gesamtwert des Lagers in Euro (Summe der Mengen × Einkaufspreise), die Zahl der Artikel unter ihrem Meldebestand, das Bewegungsvolumen über 30 Tage und eine Aufteilung des Lagers nach Lieferant.

Diese Zahlen sind Datenbankabfragen, keine Eingaben: Jeder erfasste Zu- oder Abgang aktualisiert sie. Ein einfaches Diagramm begleitet die Kacheln — die Entwicklung der Bewegungen über die letzten Wochen — ohne Effekthascherei: Ziel ist es, jeden Morgen die im Pitch gestellten Fragen zu beantworten.

Die Demodaten: an vollen Bildschirmen urteilen

StockAtelier kommt gefüllt an: mehrere Monate simuliertes Leben, rund dreißig Artikel mit plausiblen Namen (Riemen, Zündkerzen, Messer, Luftfilter), vier Lieferanten, Bestellungen in allen Stadien und über die Zeit verteilte Bewegungen — darunter absichtlich einige Artikel unter ihrem Meldebestand, damit man die Warnung wirken sieht.

Das ist eine bewusste Entscheidung: Man beurteilt ein Verwaltungswerkzeug nicht an leeren Tabellen. Die Demodaten werden anschließend gelöscht, um Platz für die echten zu machen. Die Anwendung lebt unter ihrer eigenen URL, und ihr vollständiger Quellcode lässt sich exportieren (ZIP oder GitHub-Push) — standardmäßiges Next.js + Prisma.

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