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Mustervorlage

Anforderungsspezifikation für eine Software für Photovoltaik-Installateure: die ausgefüllte Vorlage

Projekte, Behördengänge, Installationen, Zahlungen: Diese einzige Seite beschreibt eine Solarinstallations-Software vollständig. Kopieren Sie sie, ergänzen Sie Ihre eigenen Schritte und Status – und schon haben Sie Ihre Anforderungsspezifikation oder direkt Ihre Beschreibung für Blueprint Maker.

Diese Vorlage wendet die Vier-Blöcke-Methode an: DIE OBJEKTE, DIE VERBINDUNGEN, DIE STATUS, DIE KENNZAHLEN – speziell auf die Montage von Photovoltaik-Anlagen zugeschnitten. Ausgefüllt ist sie für einen Dreipersonen-Betrieb: Ein konkreter Fall ist immer besser als ein leeres Gerüst, denn er zeigt, wie viel Detail nötig ist – eine Seite, nicht vierzig.

Das Besondere am Beruf liegt nicht in der eigentlichen Montage, die zwei Tage dauert, sondern im **umfangreichen Verwaltungsverfahren**, das über Monate läuft und sich in Etappen vorwärtsbewegt, die nicht von Ihnen abhängen. Deshalb ist hier ein administrativer Schritt eine eigenständige ENTITÄT mit eigenem Einreichungsdatum und Antworttermin – und keine einfache Checkbox im Projekt. Genau diese Entscheidung macht es später möglich, zu erkennen, welche Schritte bereits eingereicht, aber noch unbeantwortet sind.

Um die Vorlage anzupassen, behalten Sie die Struktur bei und ersetzen den Inhalt durch Ihre Realität: Ihre Arten von Behördengängen, Ihre Status in der Reihenfolge, in der ein Dossier sie tatsächlich bei Ihnen durchläuft. Die Bildschirme ergeben sich daraus von selbst – eine separate Beschreibung ist unnötig.

Wenn Sie diesen Text mit Ihren eigenen Begriffen ausfüllen, dient er entweder als Auftrag an einen Entwickler oder wird unverändert an Blueprint Maker übermittelt. Daraus entsteht zunächst ein validierbarer Anwendungsplan – dann eine vollständig generierte Anwendung: Datenbank, Bildschirme pro Entität, Dashboard und Demo-Daten.

Die Vorlage zum Kopieren

Mein Geschäft: Installation von Photovoltaik-Anlagen bei Privatkunden,
3 Personen, ständig rund fünfzehn laufende Dossiers.

ZU VERWALTENDE OBJEKTE:
- Projekte (Adresse, installierte Leistung in kWc, Angebotsbetrag, Unterschriftsdatum, geplantes Montagedatum)
- Kunden (Name, Telefon, Adresse, Typ: privat oder gewerblich)
- Administrative Schritte (Art des Schritts, Einreichungsdatum, Antwortdatum, Aktenzeichen, Kommentar)
- Montagen (Datum, Dauer in Tagen, anwesende Personen, verbauter Materialbestand)
- Zahlungen (Betrag, Datum, Art: Anzahlung oder Restbetrag)

VERBINDUNGEN:
- Ein Projekt gehört zu einem Kunden.
- Ein administrativer Schritt ist einem Projekt zugeordnet.
- Eine Montage ist einem Projekt zugeordnet.
- Eine Zahlung ist einem Projekt zugeordnet.

STATUS EINES PROJEKTS: Angebot versandt, unterschrieben, Behördengänge laufen, genehmigt,
Montage geplant, montiert, Anschluss an das Netz ausstehend, ans Netz angeschlossen, abgerechnet.

STATUS EINES ADMINISTRATIVEN SCHRITTS: noch einzureichen, eingereicht, Nachfrage gestellt,
angenommen, abgelehnt.

KENNZAHLEN FÜR DEN TÄGLICHEN ÜBERBLICK:
- Projekte, die durch einen administrativen Schritt blockiert sind
- Schritte, die seit über 30 Tagen eingereicht, aber noch unbeantwortet sind
- Für diese Woche geplante Montagen
- Diesen Monat eingegangener Betrag sowie noch ausstehender Betrag

So passen Sie diese Vorlage an Ihr Geschäft an

  • Ihre Behördengänge, Ihre Worte: Die Art des Schritts ist hier ein freies Feld mit einer Auswahlmöglichkeit – keine vorgegebene Nomenklatur. Verwenden Sie die Bezeichnungen, die Sie auch am Telefon verwenden; genau danach suchen Sie später in der Anwendung.
  • Ein Schritt ist eine eigenständige Entität – nicht nur eine Checkbox: Das ist der einzige Punkt, den Sie keinesfalls vereinfachen dürfen. Eine Checkbox im Projekt enthält weder ein Einreichungs- noch ein Antwortdatum – und damit lässt sich der entscheidende Kennwert „eingereicht, aber nach 30 Tagen noch unbeantwortet“ nicht berechnen. Genau dieser Kennwert spart Ihnen Zeit.
  • Wartung und Ertragsüberwachung: Falls Sie nach der Montage Serviceeinsätze durchführen, fügen Sie die Entität „Serviceeinsatz“ hinzu (Datum, Grund, zugehöriges Projekt). Falls Sie den Stromertrag Ihrer Anlagen verfolgen, handelt es sich dabei um eine **MESSUNG** – Messwerte, die per Datei importiert werden, nicht manuell eingegeben werden – und das beschreiben Sie entsprechend in Ihrer Anforderung.
  • Ohne Zahlungsverfolgung: Manche Installateure steuern die Zahlungseingänge direkt über ihr Buchhaltungstool. Entfernen Sie einfach die Entität „Zahlungen“ – die Vorlage bleibt vollständig, und die Anwendung wird übersichtlicher.
  • Was diese Vorlage NICHT leistet: Das Angebot ist hier lediglich ein Betrag mit Status – **kein rechtskonformes Angebot** (z. B. mit gesetzlichen Pflichtangaben nach § 312d BGB), und die Anwendung reicht keine Unterlagen ein, verbindet sich mit keinem Portal und prüft keine Konformität. Sie verfolgt lediglich den Stand Ihrer Behördengänge – sie bearbeitet sie nicht. Die regelkonforme Rechnungsstellung und die Einreichung von Unterlagen bleiben in den dafür vorgesehenen Tools. Die Anwendung reicht keine Unterlagen ein, verbindet sich mit keinem Portal und prüft keine Konformität. Sie verfolgt lediglich den Stand Ihrer Behördengänge – sie bearbeitet sie nicht. Die regelkonforme Rechnungsstellung und die Einreichung von Unterlagen bleiben in den dafür vorgesehenen Tools.

Der passende Anwendungsfall

Der Solarteur, Herr seiner Vorgänge, nicht umgekehrt

Sind Ihre Dossiers beschrieben? Sehen Sie die Anwendung, die daraus entsteht