Wir müssen zwei Aspekte trennen, die die Frage vermischt. Die STRUKTUR Ihrer Arbeitsmappe: ja – hängen Sie einfach die Datei im Format .xlsx oder .csv an Ihre Beschreibung an; ihre Spalten und Tabellenblätter werden ausgelesen und bilden Felder sowie Entitäten im Plan, den Sie vor dem Aufbau der Anwendung freigeben. Ihre ZEILEN: nein – es gibt keinen universellen Importbildschirm. Die Anwendung wird mit realistischen Demo-Daten ausgeliefert, damit Sie das Tool direkt am konkreten Beispiel testen können; diese Daten sind nicht Ihre eigenen und können jederzeit gelöscht werden. Der historische Datenumfang wird entweder manuell für den tatsächlich relevanten Bereich übernommen – oder auf einmal über die Datenbank: Es handelt sich um eine Standard-PostgreSQL-Datenbank, die Ihnen vollständig gehört. Umgekehrt jedoch ist der Export sofort möglich: CSV-Export aus jeder Liste, JSON-Export aller Datensätze.
Die Struktur: ja – Ihre Arbeitsmappe wird ausgelesen
Eine Verwaltungs-Arbeitsmappe enthält bereits eine Anwendung in nuce: Tabellenblätter entsprechen Entitäten, Spalten, die von einem Blatt ins andere kopiert wurden, stellen Beziehungen dar, und Status-Codes wie „OK / in Bearbeitung / verspätet“ werden als Statusfelder erkannt. Sie müssen das alles nicht selbst übersetzen: Die .xlsx- oder .csv-Datei hängen Sie direkt an Ihre Beschreibung an, sie wird ausgelesen – und ihr Inhalt fließt direkt in die Erstellung des Plans ein.
Dieser Plan wird Ihnen VOR jeglichem Aufbau der Anwendung präsentiert und lässt sich bearbeiten: Felder umbenennen, Spalten entfernen, die Statusliste korrigieren – genau hier wird festgelegt, wie gut die Anwendung zu Ihrem Arbeitsstil passt. Nicht erst hinterher.
Ihre Zeilen: nein – und das sagen wir lieber deutlich
In heute generierten Anwendungen gibt es keinen universellen Bildschirm mit der Aufforderung „Laden Sie Ihre Datei hoch“. Stattdessen wird die Anwendung mit realistischen Demo-Daten ausgeliefert, damit Sie das Tool unmittelbar anhand konkreter Beispiele bewerten können. Diese Daten sind nicht Ihre eigenen und lassen sich problemlos löschen. Eine Ausnahme bilden MESSEN-Entitäten – Messwerte, Sensordatenreihen oder Tracks: Für diese steht eine Datei-Importfunktion zur Verfügung, weil Messdaten typischerweise als Datei und niemals über ein Formular eingegeben werden.
Für alle anderen Fälle gibt es zwei Wege: die manuelle Übernahme nur für den tatsächlich relevanten Anwendungsbereich – was deutlich weniger Aufwand bedeutet, als es klingt (siehe nächste Abschnitt). Oder den einmaligen Datenimport über die Datenbank: Es handelt sich um eine Standard-PostgreSQL-Datenbank, gesteuert von Prisma. Da der gesamte Anwendungscode Ihnen gehört, kann ein Entwickler – oder auch Sie selbst, falls Sie Erfahrung mitbringen – per kurzen Skript eine CSV-Datei direkt in die Datenbank laden. Das ist kein fertiges Feature, sondern eine klare Möglichkeit – im Gegensatz zu geschlossenen Tools, bei denen die Datenbank Ihnen nie zugänglich gemacht wird.
Der nützliche historische Datenbestand ist kleiner, als Sie denken
Die Befürchtung, „alles zu verlieren“, geht davon aus, dass sämtliche Daten übernommen werden müssten. Tatsächlich benötigen Sie im Alltag aber nur den aktuellen Stand: offene Fälle, aktive Kunden, der tatsächliche Lagerbestand. Der Rest ist Archivmaterial – und ein Archiv muss nicht in Ihrem Arbeits-Tool leben: Ihre alte Arbeitsmappe bleibt in Schreibschutz perfekt erhalten und bleibt jederzeit einsehbar.
Eine erfolgreiche Migration erfolgt daher schrittweise: Neue Fälle ab Woche eins in der Anwendung, der aktuelle Stand danach, und die alte Arbeitsmappe am Ende als statisches Archiv. Das ist ein Projekt für ein paar Abende – kein Großvorhaben. Und es hat den großen Vorteil, dass Sie beim Übertragen bewusst noch einmal prüfen, was wirklich wichtig ist – statt zehn Jahre Ballast einfach zu duplizieren.
Umgekehrt: Ihre Daten sofort wieder herausbekommen
Die Frage nach dem Import verbirgt eine noch wichtigere: Kann man jederzeit wieder herauskommen? Jede Liste in der Anwendung bietet einen CSV-Export-Button für alle angezeigten Datensätze – inklusive aktiver Filter – im Format, das Excel korrekt öffnet: Semikolon-getrennt, mit korrekter Codierung und ohne manuelle Nachbearbeitung. Zusätzlich ermöglichen die Einstellungen der Anwendung den JSON-Export jedes einzelnen Datensatzes.
Dazu kommt das entscheidende Unterscheidungsmerkmal: Der Anwendungscode lässt sich als ZIP-Archiv exportieren oder direkt auf GitHub pushen – und die Datenbank gehört Ihnen. Ein Tool, aus dem Sie mit drei Klicks wieder herauskommen, braucht Sie nicht festzuhalten: Das ist der beste Test, den Sie jedem Softwareprodukt vor der Übertragung Ihrer Daten unterziehen sollten.