Ja. Eine mit Blueprint Maker generierte Anwendung ist eine Webanwendung, die unter einer eigenen Adresse bereitgestellt wird: Sie öffnet sich im Browser des Telefons, ohne Installation und ohne App Store, und zeigt genau dieselben Daten wie am Schreibtisch. Sie können sie zum Startbildschirm hinzufügen, damit sie im Vollbild mit eigenem Symbol startet. Die Grenze, die man kennen sollte: Sie benötigt eine Verbindung, einen Offline-Modus gibt es nicht.
Eine Webadresse, keine zu installierende App
Die generierte Anwendung wird unter einer dedizierten URL bereitgestellt. Auf einem Telefon öffnet man sie wie jede Website: Der Link genügt. Nichts herunterzuladen, nichts zu aktualisieren, kein App Store, der überzeugt werden muss, und keine separate Android- oder iOS-Version, die gepflegt werden müsste.
Die praktische Folge zählt mehr als das technische Detail: Es sind derselbe Server und dieselbe Datenbank wie am Computer. Was ein Kollege vom Büro aus erfasst, erscheint auf dem Telefon, ohne dass eine Synchronisierung ausgelöst werden müsste, und umgekehrt. Es gibt nie zwei Kopien der Daten, die einander widersprechen könnten.
Zum Startbildschirm hinzugefügt verhält sie sich wie eine App
Jede generierte Anwendung wird mit einem Web-Manifest und ihrem Symbol ausgeliefert. Über den Browser des Telefons legt die Option „Zum Startbildschirm hinzufügen“ eine Verknüpfung an, die die Anwendung im Vollbild öffnet, ohne Adressleiste, mit eigenem Namen und eigener Akzentfarbe. Optisch wird der Abstand zu einer installierten App gering.
Die Grenze ist real und bewusst gewählt: Es gibt keinen Offline-Modus. Für das Lesen wie für die Eingabe ist eine Verbindung erforderlich. Das ist eine Entwurfsentscheidung und kein Versäumnis: Der Mechanismus, der ein Arbeiten ohne Netz erlauben würde, legt den Code der Anwendung im Cache ab, und ein schlecht invalidierter Cache liefert nach einem Update eine veraltete Fassung aus, was für Nutzende schwer nachvollziehbare Störungen erzeugt. Auf einer Baustelle ohne Empfang sollte man das vorher wissen.
Was für kleine Bildschirme geregelt wurde
Eine Geschäftsanwendung auf dem Telefon bricht immer an denselben Stellen: Tabellen, Dashboards und Querformat. Diese Punkte wurden in dem Fundament behandelt, das alle generierten Anwendungen teilen, es ist also nichts anzufordern und nichts einzustellen.
Das Ergebnis ist keine primär für Mobilgeräte entworfene Anwendung: Es ist eine vollständige Geschäftsanwendung, die vom Telefon aus nutzbar bleibt, um einen Datensatz einzusehen, einen Einsatz zu erfassen oder zwischen zwei Terminen einen Bestand zu prüfen.
- Tabellen: waagerechtes Scrollen mit einer Mindestbreite je Spalte, statt bis zur Unlesbarkeit gestauchter Spalten
- Telefon im Querformat: Die Höhenbegrenzung der Tabellen entfällt unterhalb von 560 px Bildschirmhöhe, damit der Tabellenkörper sichtbar bleibt
- Dashboard: Die Kennzahlen gehen unterhalb von 640 px auf zwei Spalten zurück, unterhalb von 420 px auf eine
- Kanban-Ansichten: eine einzige Spalte unterhalb von 640 px statt seitlichem Scrollen
- Seitenleiste: Ihre Höhe folgt dem tatsächlich sichtbaren Bereich, damit das untere Menüende nicht hinter der Browserleiste verschwindet