Ja – und ohne zusätzliche Installation. Jede generierte Anwendung enthält eine Druckvorlage: Mit Strg+P oder „Als PDF speichern“ erhalten Sie eine saubere A4-Seite ohne Navigation, in Schwarz-Weiß – unabhängig vom gerade angezeigten Theme. Der Zusammenfassungsbericht geht noch einen Schritt weiter: Er besitzt eine deterministisch platzierte Schaltfläche „Drucken“, farbige Flächen (wie Kopfbereich oder Gesamtsummenzeile) werden exakt wie am Bildschirm wiedergegeben – obwohl Browser sie standardmäßig beim Druck ausblenden, und Seitenumbrüche schneiden niemals eine Betragzeile entzwei. Wichtig zu wissen: Das PDF wird vom Browser erzeugt, nicht von einer eingebetteten Bibliothek – es gibt daher weder eine Rechnungsvorlage mit Ihrem Briefkopf noch einen automatischen Versand per E-Mail. Diese Seite erklärt präzise, was tatsächlich gedruckt wird – und was nicht.
Was jede Anwendung bereits bietet: eine saubere A4-Seite
Die Druckvorlage ist keine optionale Funktion, die man aktivieren muss: Sie ist fester Bestandteil des Stylesheets jeder generierten Anwendung und greift ausschließlich beim Druck – die Darstellung am Bildschirm bleibt bis ins letzte Zeichen identisch. Ihre Wirkung beruht auf vier gezielten Maßnahmen. Zunächst legt sie das Format auf A4 mit gut lesbaren Druckerrändern fest. Dann entfernt sie vom Ausdruck alles, was dort nichts zu suchen hat: die seitliche Navigationsleiste, die obere Menüleiste, den Sitzungsfuß, das Blueprint-Logo sowie sämtliche Elemente, die als nicht druckbar markiert sind – dazu gehört auch die Schaltfläche „Drucken“ selbst, die daher niemals auf dem Ausdruck erscheint.
Anschließend zwingt sie Hintergrundfarbe weiß und Schriftfarbe schwarz – unabhängig vom aktiven Theme zum Zeitpunkt des Drucks: Eine Anwendung im Dark Mode erzeugt also keine schwarze Seite, und der Kontrast ist garantiert, ohne unnötig Tinte zu verbrauchen. Der letzte – weniger sichtbare, aber besonders nützliche – Schritt ist die Umstellung des Layouts auf Dokumentverhalten. Am Bildschirm nimmt die Anwendung die volle Fensterhöhe ein und scrollt ihren Inhalt innerhalb dieses Rahmens; beim Druck würde dieser Mechanismus jedoch eine Seite erzeugen, die bereits nach der ersten Bildschirmhöhe abgeschnitten wäre. Die Regeln neutralisieren genau diese Logik: Die Höhe richtet sich nach dem Inhalt, sodass eine Liste mit vierzig Zeilen automatisch auf so viele Seiten verteilt wird, wie nötig sind.
Der Zusammenfassungsbericht: ein fertiges Dokument – mit eigener Schaltfläche
Ein Abschnitt mit Zusammenfassungsbericht – etwa ein Zahlenüberblick oder ein strukturierter Bericht mit Überschriften – ist von Natur aus für Papier oder PDF konzipiert. Daher enthält er eine deterministisch platzierte Schaltfläche „Drucken“, die vom Generator ohne externe Abhängigkeiten und ohne Netzwerkaufruf eingefügt wird: Sie löst den Browser-Druckvorgang aus und blendet sich selbst automatisch im Ausdruck aus. Der gesamte Bericht wird entsprechend angepasst: Der Schlagschatten verschwindet, abgerundete Ecken werden rechtwinklig, die Breite erstreckt sich über die gesamte Seite, und internes horizontales Scrollen wird unterbunden – damit nichts außerhalb des bedruckbaren Bereichs landet.
Zwei Details machen den Unterschied zwischen einem Dokument und einem bloßen Screenshot aus. Erstens werden farbige Flächen – etwa der Kopfbereich, die Gesamtsummenzeile oder Zwischensummen – zuverlässig wiedergegeben, obwohl Browser diese standardmäßig beim Druck ausblenden: Ohne diese Regel würde die Gesamtsummenzeile genau das verlieren, was sie von anderen Zeilen unterscheidet. Zweitens werden Seitenumbrüche kontrolliert: Eine Betragzeile wird niemals mitten durch zwei Seiten getrennt, und eine Überschrift bleibt niemals allein am Seitenende stehen – sie wandert stets zusammen mit den Zeilen, die sie einleitet.
Das PDF kommt vom Browser – und das ist bewusst so gewählt
Keine Bibliothek zur PDF-Erstellung ist in die ausgelieferte Anwendung eingebettet: Das PDF wird vom Browser selbst erzeugt – über dessen integrierte Funktion „Als PDF speichern“ in der Druckvorschau, nicht über eine eingebettete Bibliothek. Diese Entscheidung hat Vor- und Nachteile – und es lohnt sich, beide zu kennen. Die Vorteile liegen auf der Hand: Es funktioniert ohne Internetverbindung, kostet nichts, fügt keine wartungsintensiven externen Abhängigkeiten hinzu und ist sowohl auf Smartphones als auch auf Desktop-Geräten nutzbar. Der Nachteil ist handlungsorientiert: Der Druckvorgang erfolgt manuell – eine Schaltfläche „PDF an den Kunden senden“ existiert nicht. Außerdem stammen Kopf- und Fußzeile sowie der Dateiname aus den Einstellungen Ihres Browsers, nicht aus der Anwendung.
Für dokumente mit Positionen – etwa einen Auftragsüberblick oder einen detaillierten Kontoauszug – kann der Generator bei passender Datenstruktur automatisch das passende Layout erzeugen: ein übergeordnetes Element, daran angehängte Positionen und ein Positions-Betrag, der bei jeder Anzeige neu aus den Feldern der jeweiligen Position berechnet wird. Dieser letzte Punkt ist kein Luxus: Ein Betrag, der bei jeder Anzeige neu berechnet wird, kann sich nicht von seinen Komponenten entfernen; ein gespeicherter Betrag hingegen lässt sich gegen nichts überprüfen. Bei zweideutiger Struktur verzichtet der Generator lieber ganz auf die Generierung, statt ein fehlerhaftes Dokument zu liefern – kein Dokument ist besser als ein falsches.
Was damit nicht ersetzt wird
Sprechen wir Klartext: Dies ist kein Rechnungsmodul. Es gibt weder eine Rechnungsvorlage mit Ihrem Briefkopf noch eine gesetzlich vorgeschriebene Nummerierung, weder automatisch eingefügte Pflichtangaben noch einen Versand an den Kunden. Und eine elektronische Rechnung im Sinne der gesetzlichen Regelung ist ohnehin kein PDF, sondern ein strukturiertes Format, das über eine zugelassene Plattform übermittelt wird – dieses Thema behandeln wir in einer eigenen Frage. Was der Druck hingegen abdeckt, ist der alltägliche Bedarf: eine gut lesbare Seite, die man aushändigen, im Werkstatt aushängen, auf die Baustelle mitnehmen oder archivieren kann.
Um Daten statt Papier zu verschieben, verfügt zudem jede Liste über eine Schaltfläche zum Export im CSV-Format – sie exportiert genau die Zeilen, die Sie sehen, und zeigt deren Anzahl direkt auf der Schaltfläche an. Falls doch einmal ein echter PDF-Generator erforderlich wird – etwa mit Ihrer Corporate Identity, einer fortlaufenden Nummerierung oder automatischem Versand – bleibt die Möglichkeit offen, ihn nachzurüsten: Der ausgelieferte Code ist ein gewöhnliches Next.js- und Prisma-Projekt, das Ihnen vollständig gehört; ein Entwickler kann hier problemlos die benötigte Funktionalität integrieren. Es wird nicht als Fertiglösung geliefert – aber es ist möglich, anders als bei geschlossenen Tools.